Orientierung, Zugang, Kommunikation – vom Eingang bis zum Empfang

In Wohn- und Geschäftsgebäuden kommen unterschiedliche Personengruppen zusammen – je nach Tageszeit und Nutzung: Bewohner, Besucher, Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Dienstleister. Für alle ist der Eingang der erste Kontaktpunkt mit dem Gebäude. Ist dieser nicht intuitiv bedienbar, entstehen unnötige Unklarheiten. Türkommunikation muss deshalb vor allem eines leisten: Sie muss intuitiv funktionieren, Orientierung bieten und schnell und zuverlässig zum Ziel führen – auch bei hoher Besucherfrequenz.

Genau hier setzt Gira Türkommunikation IP an: modular, skalierbar und mit einem klaren Bedienkonzept. Gira System 106 bildet die Grundlage modular aufgebaut, vielseitig kombinierbar und geeignet für Aufputz, Unterputz, Stelen oder Türseitenelemente.

Zentrales Bediengerät an der Tür ist bei Wohn- und Geschäftsgebäuden das Rufdisplaymodul IP mit alphanumerischer Suchfunktion, Listenansicht, Codetastatur für schlüssellosen Zutritt, temporärer Sprachumstellung und gut ablesbarem In-Plane Switching (IPS)-Display. So finden Besucher schnell die richtige Adresse – ob Wohnung, Kanzlei, Praxis oder Büro.


Ihre Vorteile auf einen Blick

Türkommunikation IP für Wohn- und Geschäftsgebäude mit Mischnutzung

  • Praxisgerechte IP-Struktur: Gebäudenetz mit Türkommunikation IP lässt sich über Gira F1 sicher an Privatnetze anbinden.
  • Weniger Betriebsaufwand bei Mieterwechseln – Ruflisten und Einträge lassen sich per Browser nachträglich ändern
  • Mehr Komfort am Eingang: durch intelligente alphanumerische Suchfunktion, Listenansicht für grössere Teilnehmerzahlen, Codetastatur für schlüsselfreien Zutritt, sicher aus allen Blickwinkeln ablesbares IPS-Display
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit durch klare Bedienlogik und temporäre Sprachumstellung für internationale Besucher
  • Barrierefrei nach DIN 18040: leicht verständlich durch grosse Symbole, beleuchtete Bedienelemente, gute Sichtbarkeit und intuitive Bedienung
  • Türgespräche am PC per SIP-Software (PC-Client)

Planungsrelevante Informationen – vom funktionalen Ausschreibungstext inklusive Geräteempfehlungen fürs Datennetzwerk über das Funktionsschema bis hin zur Stückliste mit Preisen und Produktbilder – finden Sie hier


Ein System für alle Gebäudenutzer

In vielen Mehrparteien- oder Mischnutzungsgebäuden existieren ein zentrales Hausnetz und mehrere private IP-Bereiche der einzelnen Nutzer. Das erhöht die Komplexität vor allem in Planung und Betrieb.
Die skalierbare Gira Türkommunikation IP ist genau dafür ausgelegt. Sie lässt sich zentral strukturieren und unterstützt parallele Netze. Power over Ethernet (PoE) ermöglicht den Betrieb der Türstationen ohne zusätzliche Stromversorgung – PoE‑Extender verlängern die Reichweiten bei grossen Gebäuden. Das erhöht den Spielraum bei der Platzierung von Türen und Technik, ohne zusätzliche Stromzuführung.


Orientierung auf den ersten Blick

Ob ein Türkommunikationssystem im Alltag überzeugt, entscheidet sich auch am Eingang: Finden Besucher schnell, einfach und ohne Umwege ihr Ziel? Das Rufdisplaymodul IP ersetzt klassische Klingeltableaus und führt sicher zur gesuchten Adresse. Statt fest installierten Namensschildern unterstützt eine alphanumerische Suche nach Nummern oder Namen. Wenige Buchstaben genügen und die Treffer erscheinen geordnet in einer Listenansicht. Das hilft, viele Einträge schnell zu überblicken und trägt zu einer einfachen, intuitiven Bedienung bei. Darüber hinaus ermöglicht eine Codetastatur den Zutritt ohne Schlüssel.

Listeneinträge lassen sich im laufenden Betrieb pflegen, wenn sich Namen, Nutzungen oder Zuordnungen im Objekt ändern. Das entlastet das Facility Management.


Klare Verständigung – dank HD-Audio mit Vollduplex

Sobald der Türruf ausgelöst wird, sorgt HD-Audioqualität mit Vollduplex für eine flüssige Verständigung ohne Aussetzer: Beide Seiten können zeitgleich sprechen und hören. Dank aktiver Geräuschunterdrückung (ANC = Active Noise Cancelling) ist die Verständlichkeit auch dann optimal, wenn es vor dem Gebäude laut ist.


Gut ablesbare Display-Anzeige – auch bei wechselnden Lichtverhältnissen

In Eingangsbereichen ändern sich typischerweise Lichtverhältnisse. Das Rufdisplay der Türstation ist daher mit In-Plane-Switching-Technologie (IPS) ausgestattet und bleibt auch bei hellem Umgebungslicht und aus schrägen Blickwinkeln gut ablesbar. Mit der hohen Leuchtkraft von 950 Candela pro Quadratmeter sind alle Symbole und Einträge aus unterschiedlichen Positionen klar erkennbar. Das erleichtert die Lesbarkeit, erhöht den Bedienkomfort und unterstützt einen professionellen Eindruck am Eingang.

Barrierefrei und international verständlich

Ein gut ablesbares Display ist essenziell für den Komfort der Türkommunikation. Ebenso wichtig ist, dass sie für alle einfach bedienbar ist. Um internationalen Besuchern eine bessere Orientierung zu geben, unterstützt das Gira Rufdisplay IP eine temporäre Sprachumstellung der Displayanzeige – mit automatischer Rückkehr zur Hauptsprache.

Ebenfalls dazu gehört Barrierefreiheit nach DIN 18040. Das bedeutet: eine Türkommunikation, die Menschen selbstständig bedienen können – unabhängig davon, ob sie schlechter sehen oder hören, im Rollstuhl sitzen oder motorisch eingeschränkt sind. Entsprechend unterstützt die Gira Türkommunikation IP mit grossen Symbolen, hintergrundbeleuchteten Tasten, digitalen Ruflisten mit Suchfunktion und einem hellen kontrastreichen Display.


Effiziente Abläufe für den Gewerbebereich

Gewerbliche Nutzer können einige Funktionen der Türsprechanlage gezielt für effizientere Prozesse nutzen. Der Internruf ermöglicht direkte Sprechverbindungen innerhalb des Gebäudes, ohne dass ein Türruf von aussen erforderlich ist. Auf diese Weise lassen sich z. B. Empfang und Behandlungsräume, Labor, Wartebereich und Backoffice oder Teamflächen auf mehreren Etagen schnell verbinden – das verkürzt Wege und beschleunigt Abläufe.

Die Türöffnerautomatik ermöglicht definierte Öffnungsszenarien – zeitgesteuert oder ereignisbasiert – für Sprechzeiten, Terminslots oder Lieferfenster. So bleibt der Zugang kontrolliert, der Empfang wird entlastet und der Besucherstrom geordnet, ohne dass die Eingangstür dauerhaft offengehalten werden muss.

Damit diese Abläufe im Alltag reibungslos funktionieren, muss die Türkommunikation dort verfügbar sein, wo sie gebraucht wird – am Arbeitsplatz. Über SIP Softphones lassen sich bis zu zehn PC-Arbeitsplätze, z. B. am Empfang, einbinden. Ein PC mit Softphone dient dabei als Innenstation und ermöglicht es, direkt Türrufe anzunehmen, mit der Person vor der Tür zu sprechen und bei Bedarf zu öffnen – ohne den Arbeitsplatz verlassen zu müssen.


Strukturiert projektieren, sicher übergeben

Die gesamte Projektierung der Türkommunikation IP erfolgt zentral im kostenlosen Gira Projekt Assistenten (GPA) – wizard-geführt, intuitiv und ohne, dass die Hardware vorab vorhanden sein muss. Einstellungen lassen sich vorbereiten oder per Excel-Import laden. Export-/Import-Listen und eine Plausibilitätsprüfung sorgen für einen nachvollziehbaren Projektablauf.

Nach der zentralen Projektierung werden die Projektdaten per Laptop auf der Baustelle in die Anlage übertragen. Auch eine abschnittsweise Inbetriebnahme ist möglich – unabhängig vom Internetzugang, z. B. bei Bauabschnitten oder auf Baustellen ohne Internetanschluss. Für die Übergabe an die Nutzer genügt ein QR-Code, damit Einstellungen wie mobile Rufweiterleitung oder Klingeltöne sofort selbst eingerichtet werden können. Eine Dokumentationsausleitung unterstützt die Projektdokumentation.

Für den Betrieb bietet die Gerätewebsite eine browserbasierte Plattform für Verwaltung, Diagnose und Systempflege – mit klarer Rollen- und Berechtigungstrennung, um Fehlkonfigurationen zu vermeiden.


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